Sturmtief "Xaver", 05. - 06.12.2013

 

Am Donnerstagmorgen gegen neuen Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Westerland alarmiert, um ein Dach zu sichern, welches durch den Sturm wegzufliegen drohte. Kurz danach wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Ab diesem Zeitpunkt liefen die Telefone heiß. Der Katastrophenstab trat zusammen. Die erwartete Wetterlage traf zu und die Feuerwehren der Insel hatten alle Hände voll zu tun. So mussten Dächer gesichert werden, Schaufenster, deren Scheiben zerborsten waren, mussten mit Holzplatten abgesichert werden, Bäume knickten um. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 153 km/h polterte "Xaver" über die Insel. Die Einätze liefen über einen Zeitraum von weit über dreißig Stunden auf. Die Kameraden gingen bis an ihre körperlichen Grenzen, zum Glück kam keiner der Einsatzkräfte zu Schaden. Dazu kamen in dieser Zeit drei schwere Sturmfluten, die große Schäden anrichteten.

 

Die Kameraden der Westerländer Feuerwehr wurden aufs Beste mit Getränken und Speisen versorgt. Hier möchte ich all denjenigen danken, die Suppe gespendet, Brötchen geschmiert, an der Wache Kaffee und Getränke bereitgestellt haben. Das war so in dem Umfang einfach großartig! Auch wenn meist die Zeit nicht reichte, in Ruhe zu essen, so ging man wenigstens nicht mit knurrendem Magen in teilweise doch nicht ganz ungefährliche Einsätze.

 

Meinen Glückwunsch möchte ich unserem Kameraden Lasse und seiner Frau im Namen aller Feuerwehrkameraden ausrichten. Während die Einsätze liefen, wurde Lasse und seine hochschwangere Frau in die Nordseeklinik gebracht, wo ihr gemeinsamer Sohn das Licht der Welt erblickte. Lasse: Ich wüßte da einen Namen für Euren Sohn!

 

Der jungen Familie wünsche Ich alles Gute!!!