Präventive Brandschutzausbildung

Diese gliedert sich in die Bereiche Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung.

Sie ist in Schleswig-Holstein mit der Novellierung des Brandschutzgesetzes 1999/2000 als Pflichtaufgabe den öffentlichen Feuerwehren des Landes übertragen worden.

Bei der Aufklärung handelt es sich um Erwachsenenbildung, die den gesamten Bereich der Berufswelt unterstützt.Einige Berufsgruppen müssen aufgrund besonderer gesetzlicher Regelungen jährlich eine solche Brandschutzunterweisung Ihrer Mitarbeiter durch besonders geschulte Personen durchführen lassen.Als Beispiele seien hier Kinder,- u. Pflegeheime,Kureinrichtungen und Hotels genannt.

Schwerpunkt sind hier die Stärkung und Übernahme von Verantwortung der gesamten Mitarbeiterschaft im betrieblichen Brandschutz.

Die Feuerwehr Westerland hat zu diesem Zweck 3 Kameraden zur Ausbildung an die Landesfeuerwehrschule entsandt, die seither diese Ausbildung mit großem Erfolg durchführen.

 

Brandschutzerziehung

Sie ist ein Teilbereich der präventiven Vorsorge von Bränden im Kinder und Jugendalter und (seinen damit verbundenen schrecklichen Folgen) unter Berücksichtigung einer behutsamen, altersgerechten und pädagogisch sinnvollen Auseinandersetzung mit dem Thema "Feuer".

Das Land Schleswig-Holstein steht hier mit an der Spitze aller Länder in diesem Bereich !

Der Verein zur Förderung des Deutschen Brandschutzes(vfdb) und der Deutsche Feuerwehrverband(DFV) haben bereits in den 80 Jahren ein Konzept zur Brandschutzerziehung entwickelt und dies in Abstimmung an die Lehrpläne der Kultusministerkonferenz,wo das Thema vorwiegend im Sachunterricht behandelt wird in drei Einheiten gegliedert:

Sie beginnt als Grundbaustein in Vorschule und Kindergarten (Elementarstufe).

Ziel ist es hier,so früh wie möglich die "magische Wirkung des Feuers" bei den Kleinsten zu entzaubern und in ständiger Abstimmung mit den Erziehern eine realitätsnahe Auseinandersetzung mit dem Feuer zu fördern.

Themenschwerpunkte sind hier:

-der richtige Umgang mit Streichhölzern und Kerzen,

-das richtige kindgerechte Verhalten im Brandfall

-sowie das Alarmieren der Feuerwehr über das Telefon, das in praktischen Übungen unter Verwendung eines Telefondummys durchgeführt wird

ein Besuch bei der örtlichen Feuerwehr rundet dann diesen Teil ab.

Im zweiten Teil als Erweiterung in der Grundschule 3./4. Klasse

Hier gilt es, angepasst an die natürliche Neugierigkeit der Schulkinder,das Wissen über die Vorgänge rund um das Feuer zu vertiefen.

Themenschwerpunkte sind hier:

-Grundlagen des Verbrennungsvorgangs

-Löschmittel und Löschverfahren

-Erkennen und Verhüten von Brandgefahren

-richtiges Verhalten im Brandfall

Der letzte Teil findet in Schulen im  7./10. Schuljahr od. an Berufsschulen statt

In der Altersklasse der 13 - 16 jährigen gilt es,das bisher erfahrene Wissen zu vertiefen und in Form von Diskussionen und Unterrichtsgesprächen zu verfestigen.

Inhalte sind hier:

-Löschmöglichkeiten

-erweitertes Verhalten bei einem Brand (Verantwortung für andere) 

-Grundzüge des vorbeugenden Brandschutzes

-Organisation der örtl. öffentlichen Feuerwehr

Diese Form der Brandschutzerziehung wird seit vielen Jahren in Westerland mit großem Erfolg und Engagement angeboten.

Sollten Sie Fragen oder Wünsche aus diesem Bereich haben, so richten Sie doch Ihre Anfrage an:

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