Orkan Christian fegt über Sylt, 28.10.2013

 

Auch die Insel Sylt wurde am 28.10.2013 nicht vom Orkan Christian verschont. Mit voller Wucht traf das Orkantief auf die Insel und richtete erheblichen Schaden an. Die Freiwillige Feuerwehr Westerland wurde zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Dächer wurden abgedeckt, Bäume entwurzelt. Die Inselklinik Sylt, in der überwiegend Mütter mit ihren Kindern einen Kuraufenthalt absolvieren, musste aufgrund der Sturmschäden evakuiert werden. Der Sturm drückte Fensterscheiben ein, durch den dadurch entstandenen Überdruck in den Räumen wurden Wände eingedrückt. Es besteht teilweise Einsturzgefahr. Ca. 120 Kinder und 80 Erwachsene verbrachten die Nacht in der Katastrophenschutzhalle am Fliegerhorst. Zum Höhepunkt des Orkans zwischen dreizehn und fünfzehn Uhr wurden Strandkörbe vom Strand über die Dünen auf die Straße gewirbelt, wo sie auf dort parkende Fahrzeuge aufschlugen. Auf der Kreuzung Am Bahnweg in Richtung Flugahafen kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person aus ihrem Fahrzeug befreit werden musste und zum Glück nur leicht verletzt wurde. Laut heutiger Presseberichten wurden 25 Personen leicht verletzt in der Nordseeklinik Sylt behandelt. Auch die Nachbarwehren hatten alle Hände voll zu tun. Es wurden auf Sylt Höchstgeschwindigkeiten von 173 km/h in List gemessen.

 

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Sabotage am Bau der Feuerwache Westerland, 04.10.2013

 

Wie jetzt bekannt wurde, haben unbekannte Täter den Neubau der Westerländer Feuerwache sabotiert. So wurde die Elektroinstallation manipuliert. Der oder die Täter haben Leitungen durchtrennt und im Anschluss so wieder hergestellt, dass von Aussen keine Spuren der Manipulation erkennbar waren. Dieser bewusste Versuch, der Feuerwehr Westerland zu schaden, wurde nur durch einen Zufall entdeckt. Es sind bisher fünf solcher Fälle bekannt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Schäden allesamt entdeckt wurden und so eine böse Überraschung am Ende ausbleibt. Mittlerweile wurden die Fenster und Tore eingebaut, ein nochmaliges Eindringen ist somit erheblich erschwert. Ausserdem wird der Bau jetzt mit Videokameras überwacht. Die Polizei hat Ermittlungen zur Aufklärung des Falles eingeleitet. Nach über zehnjähriger Planung, die zum Teil durch kontroverser Meinungen und Meinungsbildung sehr zäh verlief, wird nun der Neubau der Feuerwache zu allem Überfluß auch noch boykottiert. Bleibt zu erwarten, zu welchem Ergebnis die Polizei bei ihren Ermittlungen kommt und ob der oder die Täter überführt werden können.

Wasserrohrbruch, 18.08.2013

 

Am Sonntag gegen Mittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Westerland zu einem Einsatz bei einem Einrichtungshaus in der Norderstraße alarmiert. Im 2. OG war ein Wasserrohr gebrochen. Das Wasser suchte sich seinen Weg über mehrere Etagen. Da die Wohnung, in der die Leitung gebrochen war, zu dem Zeitpunkt nicht bewohnt war, konnte sich das Wasser über mehrere Stunden ungehindert ausbreiten. Die Kameraden waren ca. fünf Stunden im Einsatz. Es entstand ein erheblicher Sachschaden.

 

 

Technische Hilfeleistung, 18.09.2013

 

In der Nacht vom 17.09. auf den 18.09.2013 wurde die Freiwillige Feuerwehr Westerland alarmiert.  Vor dem betreffenden Grundstück kam es zu einem Wasserrohrbruch. Das Wasser konnte sich ungehindert auf dem Grundstück, auf dem zwei Appartementhäuser stehen, ausbreiten und die Keller liefen über die Lichtschächte voll. Das Wasser erreichte zum Teil eine Höhe von 30 cm. Mit Sauggpumpen und Wassersaugern wurden die Keller gelenzt. Nach 3 Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Anhaltende Regenfälle kamen erschwerend hinzu.

 

Bereits am Morgen des 17.09.2013 wurden die Kameraden zu einem Einsatz gerufen, bei dem Wassermaßen von der Straße aus auf ein Grundstück liefen. Auch hier wurden Saugpumpen eingesetz, um Schlimmeres zu verhindern. Es konnte allerdings zum Glück der Wassereintritt ins Gebäude verhindert werden.

Neues Fahrzeug, 13.08.2013

 

Am 13.08.2013 hat die Feuerwehr Westerland ein neues Fahrzeug erhalten. Der stellvertretende Bürgermeister Carsten Kerkamm übergab unserem Wehrführer Jörg Elias den Jugendfeuerwehrbus. Es handelt sich um einen Mercedes Sprinter mit neun Sitzen. Der MTW ergänzt unseren Fuhrpark und trägt den Funkrufnamen 70/19/2. Der MTW kommt als Ersatz für den alten Jugenfeuerwehrbus.