Keller lenzen

 

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Aufmerksame Spaziergänger bemerkten einen Wasserrinnsal, der über eine Grundstückseinfahrt und einem Bürgersteig auf die Straße lief. Der Installateur der herbeigerufenen Sanitärfirma sah Wasser aus dem Mauerwerk fließen. Ebenso bemerkte er, dass die Kellerschächte randvoll mit Wasser und einer roten Flüssigkeit, die nach Diesel oder Heizöl roch, waren. Darauf hin wurde die Feuerwehr alarmiert. Der eingetroffene Einsatzleiter erkundete erstmal die Lage und stellte fest, dass der gesamte Keller und der untere Teil des Hauses voll mit Wasser und ausgelaufenem Heizöl ist. Da es sich um eine Doppelhaushälfte handelt, wurde vermutet, dass Wasser auch im Nachbarkeller sein könnte. Es wurde daraufhin die Polizei, der Energieversorger und das Ordnungsamt an die Einsatzstelle gerufen. Nach der Abschaltung des Stromes wurden die Türen von der Feuerwehr fachmännisch geöffnet. Die betroffene Haushälfte war im kompletten EG mehrere Zentimeter unter Wasser und der Keller mehr als randvoll mit Wasser und Heizöl. In der Nachbarhaushälfte stand das Wasser ca. 10 cm hoch im Keller und es lief aus den Steckdosen, Verteilerdosen und Maueranschlüssen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Hausbesitzer nicht auf der Insel, die Bewohner aus der betroffene Haushälfte sind nur sporadisch auf der Insel. Da das Wasser- Ölgemisch nicht in die Kanalisation gelangen durfte, musste es mühselig in Faltbehältern und Flüssigkeitstanks aufgefangen werden. Da der Keller vermutlich die gleiche Größe wie die Nachbarwohnung hat, ca. 5 x 6 m und 2,10 m hoch, müssen sich etwa 60-70 m3 Wasser- Heizölgemisch in der Wohnung befinden. Nachdem wir das Gemisch soweit abgepumpt hatten, konnten wir mit Waathosen hinunter in den Keller. Dort setzten wir eine große Chiemseepumpe ein um das Wasser abzupumpen. Nachdem wir den Keller entrümpelt hatten und das restliche Wasser in 16 weiteren 1m³ Behältern gepumpt hatten wurden noch die eingesetzten Geräte gereinigt. Nach ca. 9 Stunden der Einsatz beendet.

 

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Nachbarschaftliche Löschhilfe Reetdachbrand in Keitum

 

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Um 7.12 Uhr wurde der Zug 1 sowie die Atemschutzschleife der FF Westerland zur nachbarschaftlichen Löschhilfe gerufen. In Keitum brannte der reetgedeckte Garagenanbau eines Wohnhauses. Durch das Schlagen einer Brandschneise konnte ein Übergreifen auf das Hauptgebäude verhindert werden, welches in der Folge verhältnismäßig geringen Schaden erlitten hatte. Der Dachstuhl der Garage brannte völlig aus. Die Löscharbeiten wurden durch den Frost zusätzlich erschwert. Das Deutsche Rote Kreuz Sylt versorgte die Einsatzkräfte mit heißen Getränken sowie einem beheiztem Zelt, indem sich die zum Teil völlig durchnäßten Einsatzkräfte aufwärmen und erholen konnten. Die Brandursache ist bisher unklar.

 

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Kinderweihnachtsfeier an der Wache

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Wie in jedem Jahr fand auch diesmal die mittlerweile schon traditionelle Kinderweihnachtsfeier in den Räumlichkeiten der Westerländer Feuerwache statt. Mit Kaffee, Kakao, Kuchen und jeder Menge Kekse und Süßigkeiten wurde der Nachmittag eingeläutet. Die anschliessende Bastelstunde forderte die ganze Phantasie der Kinderm, die mit Hingabe Weihnachtsmänner, Tannenbäume und Engel aus Holz bemalten und dekorierten.Die Tischdekoration war schon innerhalb der Anfangsminuten aufgegessen. Der Höhepunkt war allerdings das Erscheinen des Nikolauses. Für jedes Kind hatte er das passende Geschenk dabei. Viele Gedichte wurden aufgesagt und so ging ein herrlicher Nachmittag zu Ende, die Eltern nahmen glückliche Kinder mit leuchtenden Augen mit nach Hause. Für die tolle Organisation bedanken wir uns bei Verena und Borge Kruse, Diana Rechlin sowie der Jugendfeuerwehr, die wie in jedem Jahr tatkräftige Unterstützung in Planung und Durchführung leisteten.

 

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Sturmeinsätze

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Nachdem das Sturmtief Andrea in der Nacht keine Einsätze der FF Westerland forderte, mussten die Kameraden heute morgen gleich zweimal Ausrücken. Um 8:46 Uhr musste ein Reetdach, welches in Mitleidenschaft genommen wurde, gesichert werden. Etwa zwei Stunden später drohte die in der Fußgängerzone angebrachte Weihnachtsbeleuchtung zu fallen. Beide Einsätze konnten schnell und problemlos abgearbeitet werde. Im Verlauf des Nachmittags kam es zu weiteren Einsätzen, bei denen Werbebanner, Dachteile und Ähnliches drohte, davon zu fliegen. Im Großen und Ganzen ging "Andrea" aber recht milde mit den Einsatzkräften der FF Westerland um.

 

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Sturmeinsätze

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Wie bereits erwartet, nahm der Sturm im Tagesverlauf an Intensität zu, so dass die Wehr gleich zu mehreren Einsätzen gerufen wurde. Es begann mit der Sicherung dreier Baugerüste in unmittelbarer Nähe der Fußgängerzone, bei der die Schutzabdeckungen losgerissen wurden und drohten, davon geweht zu werden. Im direkten Anschluss wurde gemeldet, dass ein Zelt, welches auf dem Vorplatz der St. Nicolai-Kirche aufgebaut war, von einer Sturmböe erfasst wurde. Das Zelt lag beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf der Seite. Nachdem die Männer und Frauen ein paar Minuten Verschnaufpause hatten, ging es weiter. Ein Bauzaun im Norden Westerlands kippte und musste von den Einsatzkräften gesichert werden.

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